Jack Miller bereitet sich auf den französischen MotoGP in Le Mans vor, um seine Saison nach enttäuschenden Ergebnissen in Qatar und Jerez zu wenden. Trotz eines technischen Problems in Spanien, das einen potenziellen Top-Ten-Platz vereitelte, bleibt Miller optimistisch – beflügelt durch Nachrenn-Tests, bei denen ein überarbeitetes Setup und ein leistungsstärkerer Motor zum Einsatz kamen. Miller lobte die Verbesserungen und betonte, dass Yamaha die gewünschten Anpassungen geliefert habe.
Die Werkfahrer Fabio Quartararo und Alex Rins haben bestätigt, dass sie in Le Mans das neue Triebwerk einsetzen werden, während Millers Pramac-Team einige der Updates übernehmen könnte. Le Mans ist eine für Miller günstige Strecke, wo er 2021 einen Sieg und 2022 einen zweiten Platz errungen hat. Er hob die positive Atmosphäre und die unterstützenden Fans hervor und ist davon überzeugt, dass die Strecke gut zur Yamaha M1 passt.
Fortschritte und Anpassungen
Teamchef Gino Borsoi zeigte sich optimistisch und verwies auf die Fortschritte in Jerez, wo Quartararo Pole Position und ein Podiumsplatz erreichte. Auch wenn die Ergebnisse nicht den erhofften Erfolg brachten, ist Borsoi der Meinung, dass die Geschwindigkeit des Teams auf ein starkes Abschneiden in Le Mans hindeutet.
Miller hat zudem sein Bike-Setup angepasst, um sich stärker an den anderen M1-Fahrern zu orientieren, nachdem er erkannt hatte, dass sein bisheriger Ansatz, der bis nach Thailand zurückreicht, weniger effektiv war. Sein Ziel war es, die Leistung in der Kurvenmitte zu verbessern, ohne das Bremsverhalten zu beeinträchtigen – ein Bereich, der für ihn nie problematisch war.
Trotz der Rückschläge lobte Miller die Leistung von Quartararo in Jerez, räumte die unterschiedlichen Stärken ein und plant, einige von Quartararos Techniken zu übernehmen. Zudem kehrt Miguel Oliveira nach einer Verletzung zurück, um sich Miller in Le Mans anzuschließen – beide starten in einer speziellen Alpine-Lackierung. Miller bleibt entschlossen, in Le Mans eine herausragende Leistung zu zeigen, indem er die Verbesserungen von Yamaha und seine eigenen Anpassungen am Bike optimal nutzt.